Ausstellungen in Kölner Museen
Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918-1926

Tafelausstellung im LVR-Landeshaus, Deutz, Kennedy-Ufer 2
11. Dezember 2025 bis 15. März 2026
Die Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln wirft einen Blick in die spannende und bewegende Zeit von 1918–1926. Ein Blick hinter die Kulissen wird gewährt: vom Kriegsende und von der britischen Besatzung über die Stadtgesellschaft und Freizeit bis zur Kunst: Köln ist im Aufbruch – und hütet zugleich seine Traditionen. Ein Schwanken zwischen Gemütlichkeit und Moderne, zwischen Veedel und Metropole – wie heute auch.


Mit Laurent Chevalier, Roland Hüve und Mario Kramp
Ein Abend voller Chansons, Geschichten und Zeitgefühl: Begleitend zur Ausstellung „Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918–1926“ nimmt ein deutsch-französisch-kölsches Trio das Publikum mit auf eine Reise in die 1920er-Jahre – mit Liedern und Chansons auf Deutsch, Kölsch und Französisch. Zum Mitsingen! Auch für die, die nur wenig Französisch sprechen – Liedtexte werden im Publikum verteilt.
Mal gemütlich, mal modern, mal frech, mal nachdenklich spiegeln die Songs eine Stadt im Umbruch: Zwischen französischer Besatzung, rheinischer Lebenslust und dem Drang nach Moderne. Während man in Paris zu „La Java“ tanzt, fragt man sich in Köln, warum die schöne Adrienne eine Hochantenne braucht – und sucht irgendwo auf der Welt ein kleines bisschen Glück.
Ein Chanson-Abend mit Haltung, Humor und Herz – und mit dem passenden historischen Kontext. Kut erop! Nicht nur, weil bei Palms de Pief verstoppt ist.
Achtung: Die Chanson-Abende finden nicht im LVR-Landeshaus statt, sondern im „Stammhaus“ des Kölnischen Stadtmuseums, Minoritenstraße 13.
Der Eintritt ist frei.
HIER UND JETZT im Museum Ludwig
De/Collecting Memories from Turtle Island

Erinnerungen sind fragil. Sie werden gesammelt, geteilt, überlagert oder ausgelöscht. Das elfte Projekt der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT widmet sich den Prozessen des kollektiven Erinnerns und bezieht dabei Indigene Positionen aus Turtle Island – den heutigen USA – mit ein.
Im Zentrum steht die Werkgruppe Thirteen Moons der Künstlerin Marie Watt, Angehörige der Seneca Nation: dreizehn hängende Skulpturen aus unzähligen Zinnschellen, die berührt werden dürfen und durch die Berührung ein Rauschen erzeugen. Sie spielen auf den Jingle-Dress-Tanz der Ojibwe an, der um 1900 als Heilungsritual entstand und durch die US-Behörden lange verboten war. Für die Ausstellung arbeitete Watt mit der Jingle-Dress-Tänzerin Acosia Red Elk zusammen. Watts Skulpturen treffen auf um 1900 entstandene Fotochrome der Detroit Publishing Company aus der Sammlung des Museum Ludwig.
Hier finden Sie unser umfangreiches Rahmenprogramm.
