Begräbnisse im frühen Köln

Bestattung und Totenehrung in römischer Zeit

Amor
(c) Rheinisches Bildarchiv

Die Lebenserwartung war in römischer Zeit relativ gering und die Kindersterblichkeit hoch. Die Familie wurde daher regelmäßig, nicht nur während der zahlreichen Kriege, mit dem Tod konfrontiert. Zudem erfolgte der Tod nicht in Abwesenheit der Familie im Operationssaal oder auf der Intensivstation eines Krankenhauses, sondern zu Hause im Kreise der Angehörigen oder auf den Schlachtfeld. Daraus ergab sich nicht nur die Philosophie des carpe diem (Horaz, “Nutze den Tag”), sondern auch die frühzeitige Sorge um eine angemessene Bestattung.

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Melaten – Stadt der Toten

Genau genommen ist der älteste Friedhof Kölns auch ein „Veedel“ mit prominenten und normalsterblichen Bewohnern, Kitsch und Kunst, leichtfüßigen Anekdoten und handfesten Fakten.
Eingang zur "Millionenallee" des Melatenfriedhofs auf der Aachener Straße
Eingang zur “Millionenallee” des Melatenfriedhofs auf der Aachener Straße

Alles andere als tödlich langweilig ist die Geschichte von Melaten, seinen Gräbern und den Menschen, die hier ihre letzte Ruhe fanden. 1810 als großzügige Parkanlage entstanden, ist der Friedhof heute Spiegel von Stadt- und Kunstgeschichte gleichermaßen. br>Hier, auf dem Grund des ehemaligen Leprosenasyls und der einstigen Richtstätte, schlummern handfeste Fakten gleich neben leichtfüßigen Anekdoten über Prominenz und normalsterbliche Kölner.
Lassen Sie sich in die erstaunlich lebendige Welt der Toten entführen!

Max. 25 Teilnehmer

Dauer: ca. 1,5 Std

Treffpunkt: Haupteingang Melatenfriedhof Aachener Straße gegenüber Haus Nr. 249

Gruppenpreis: € 185,-
zzgl. € 45,- Service- und Verwaltungsgebühr (Amt für Landschaftspflege und Grünflächen der Stadt Köln)

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