Aktuelles

Museen in und um Köln

Ausstellungen in Kölner Museen

Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918-1926

Plakat zur Ausstellung "Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918-1926" mit einer Abbildung der ersten Rolltreppe Deutschlands in Köln, Oktober 1925, © KSM

Tafelausstellung im LVR-Landeshaus, Deutz, Kennedy-Ufer 2

Kölnisches Stadtmuseum

11. Dezember 2025 bis 15. März 2026

Die Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln wirft einen Blick in die spannende und bewegende Zeit von 1918–1926. Ein Blick hinter die Kulissen wird gewährt: vom Kriegsende und von der britischen Besatzung über die Stadtgesellschaft und Freizeit bis zur Kunst: Köln ist im Aufbruch – und hütet zugleich seine Traditionen. Ein Schwanken zwischen Gemütlichkeit und Moderne, zwischen Veedel und Metropole – wie heute auch.


Museum Ludwig

14. März – 2. August 2026

Yayoi Kusama

Yayoi Kusama
14. März – 2. August 2026
Museum Ludwig

Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig in Köln anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung.

Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf. Die Ausstellung nimmt die Besucher*innen mit auf eine spannende Reise durch Kusamas gesamtes Schaffen mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur.

Über die gesamte Wechselausstellungsfläche des Museum Ludwig hinaus wird die groß angelegte Ausstellung auch weitere Bereiche des Hauses wie die Dachterrasse mit Domblick bespielen. Eine neue, eigens für die Ausstellung konzipierte immersive Rauminstallation mit integriertem Infinity Mirror Room wird den größten Saal des Museums füllen. Darüber hinaus werden frühe ikonische Arbeiten, wie Kusamas erste, 1963 entstandene Installation Aggregation: One Thousand Boats Show zu sehen sein.

Im Zentrum von Kusamas Werk stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkeit des Universums, in der alles Existierende sich letztlich auflöst. Die Punktemuster (Polka Dots), mit denen die Künstlerin Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume.


HIER UND JETZT im Museum Ludwig

De/Collecting Memories from Turtle Island

De/Collecting Memories from Turtle Island
Museum Lzdwig Köln
7. Februar - 8. Novembeer 2026

Erinnerungen sind fragil. Sie werden gesammelt, geteilt, überlagert oder ausgelöscht. Das elfte Projekt der Ausstellungsreihe HIER UND JETZT widmet sich den Prozessen des kollektiven Erinnerns und bezieht dabei Indigene Positionen aus Turtle Island – den heutigen USA – mit ein.
Im Zentrum steht die Werkgruppe Thirteen Moons der Künstlerin Marie Watt, Angehörige der Seneca Nation: dreizehn hängende Skulpturen aus unzähligen Zinnschellen, die berührt werden dürfen und durch die Berührung ein Rauschen erzeugen. Sie spielen auf den Jingle-Dress-Tanz der Ojibwe an, der um 1900 als Heilungsritual entstand und durch die US-Behörden lange verboten war. Für die Ausstellung arbeitete Watt mit der Jingle-Dress-Tänzerin Acosia Red Elk zusammen. Watts Skulpturen treffen auf um 1900 entstandene Fotochrome der Detroit Publishing Company aus der Sammlung des Museum Ludwig.

Hier finden Sie unser umfangreiches Rahmenprogramm