{"id":115,"date":"2021-02-26T16:29:42","date_gmt":"2021-02-26T15:29:42","guid":{"rendered":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/?page_id=115"},"modified":"2024-07-26T12:40:25","modified_gmt":"2024-07-26T10:40:25","slug":"chronik-der-stadt-koeln","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/service\/chronik-der-stadt-koeln\/","title":{"rendered":"Chronik der Stadt K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln in der R\u00f6merzeit 57 v.Chr.- 455 n.Chr.<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Provinzhauptstadt<\/h3>\n\n\n\n<p>58 &#8211; 51 v.Chr.&nbsp;&nbsp; Caesar erobert ganz Gallien einschlie\u00dflich des Rheinlands, wo der Stamm der Eburonen siedelt. Bei einem Aufstand der Eburonen unter Ambiorix 54 v.Chr. kommen eineinhalb Legionen ums Leben. Caesar f\u00fchrt daraufhin einen Vernichtungsfeldzug gegen die Eburonen.<\/p>\n\n\n\n<p>39 \/ 19 v.Chr.&nbsp;&nbsp; Marcus Vipsanius Agrippa, Freund und Feldherr des Kaisers Augustus, siedelt die Ubier im Rheinland an und f\u00f6rdert die r\u00f6mische Kolonisierung Germaniens. Die Ubier legen auf einer Niederterrasse am Rhein eine zentrale umwallte Siedlung an, das Oppidum Ubiorum.<\/p>\n\n\n<div class='yrm-content yrm-content-1 yrm-content-hide  ' id='yrm-ZcUKO' data-id='1' data-show-status='false' data-after-action='' style=\"visibility: hidden;height: 0;\">\n\t\t\t<div id='yrm-inner-content-yrm-ZcUKO' class='yrm-inner-content-wrapper yrm-cntent-1'><\/p>\n\n\n<p>9 n.Chr.&nbsp;&nbsp; Bei einem Aufstand der Cherusker im rechtsrheinischen Germanien werden in der Varus-Schlacht drei Legionen vernichtet. Augustus gibt daraufhin seinen Plan einer Provinz Gro\u00dfgermanien auf. Der Rhein wird zur endg\u00fcltigen Reichsgrenze des r\u00f6mischen Imperiums.<\/p>\n\n\n\n<p>50&nbsp;&nbsp; Agrippina die J\u00fcngere, 15 n.Chr. im Oppidum Ubiorum geboren, erreicht bei ihrem Onkel und Ehemann, Kaiser Claudius, da\u00df K\u00f6ln zu einer Kolonie r\u00f6mischen Rechts erhoben wird. K\u00f6ln f\u00fchrt fortan den Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA). 50 -70 n.Chr wird die r\u00f6mische Stadtmauer gebaut, die bis ins hohe Mittelalter besteht.<\/p>\n\n\n\n<p>69 &nbsp;&nbsp; In der Krise des Vierkaiserjahres wird der Statthalter Vitellius in K\u00f6ln zum Kaiser ausgerufen. Er unterliegt Vespasian, der sich als 4. Kaiser durchsetzt und die flavische Dynastie gr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>um 89&nbsp;&nbsp; Die CCAA wird zur Hauptstadt der Provinz Niedergermanien. An der rheinseitigen Stadtmauer wird der Palast des Statthalters von Niedergermanien gebaut, das Praetorium.<\/p>\n\n\n\n<p>259 &#8211; 274&nbsp;&nbsp; Gallisches Sonderreich: Postumus gr\u00fcndet in K\u00f6ln ein vom Kaiserreich unabh\u00e4ngiges r\u00f6misches Reich, das erfolgreich die Rheingrenze gegen die Germanen verteidigt.<\/p>\n\n\n\n<p>310&nbsp;&nbsp; Kaiser Konstantin l\u00e4\u00dft die erste feste Rheinbr\u00fccke errichten, die bis ins Fr\u00fchmittelalter besteht. Nach ihren Abri\u00df hatte K\u00f6ln bis 1822 keine feste Rheinbr\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<p>313&nbsp;&nbsp; Maternus wird als erster Bischof von K\u00f6ln in den Chroniken erw\u00e4hnt.<br>4.\/5. Jh.&nbsp;&nbsp; Einf\u00e4lle verschiedener Germanenst\u00e4mme verw\u00fcsten immer wieder das Rheinland und schw\u00e4chen die r\u00f6mische Herrschaft.<br>455&nbsp;&nbsp; Das r\u00f6mische K\u00f6ln wird von den Franken erobert, die sich dauerhaft in K\u00f6ln niederlassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln in der Frankenzeit 455 &#8211; 911<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unter Merowingern und Karolingern<\/h3>\n\n\n\n<p>455 &#8211; 508&nbsp;&nbsp; K\u00f6ln ist Hauptstadt des K\u00f6nigreichs der ripuarischen Franken , das von Sigibert dem Lahmen (ab ca. 470) beherrscht wird.<br>508 &#8211; 751&nbsp;&nbsp; Clodwig gliedert nach der Ermordung von Sigiberts Sohn Cloderich das K\u00f6nigreich der Ripuarier in das Merowingerreich ein.<\/p>\n\n\n\n<p>795&nbsp;&nbsp; Karl I. der Gro\u00dfe erhebt K\u00f6ln zum Erzbistum mit den Suffraganbist\u00fcmern M\u00fcnster, Minden, Osnabr\u00fcck, Bremen, L\u00fcttich und Utrecht. K\u00f6ln dient fortan als Missionszentrum f\u00fcr die heidnischen Sachsen und Friesen. Erster Erzbischof K\u00f6lns wird ein Berater Karls, Hildebold.<\/p>\n\n\n\n<p>881&nbsp;&nbsp; Normannen \u00fcberfallen K\u00f6ln und verw\u00fcsten es.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln im Mittelalter 911 &#8211; 1475<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">B\u00fcrgerstolz gegen Kirchenmacht<\/h3>\n\n\n\n<p><br>953 &#8211; 965&nbsp;&nbsp; Erzbischof Brun von K\u00f6ln, Bruder Kaiser Otto I. des Gro\u00dfen, gr\u00fcndet St. Pantaleon, St. Andreas und Gro\u00df St. Martin. Brun ist zugleich geistlicher und weltlicher Herr von K\u00f6ln. Er baut das ottonisch-salische Reichskirchensystem mit auf.<\/p>\n\n\n\n<p>983 &#8211; 991&nbsp;&nbsp; Theophanu, Mutter Kaiser Otto III., f\u00fchrt f\u00fcr ihren minderj\u00e4hrigen Sohn die Reichsgesch\u00e4fte. Sie wird auf ihren Wunsch hin im K\u00f6lner Benediktinerkloster St. Pantaleon bestattet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ostern 1074 &nbsp;&nbsp; Annoaufstand: Aufstand der K\u00f6lner B\u00fcrger gegen Erzbischof Anno II., weil dieser ein Schiff der K\u00f6lner Kaufleute beschlagnahmt. Anno mu\u00df fliehen, wirft den Aufstand aber sp\u00e4ter nieder.<\/p>\n\n\n\n<p>23. 6.1164&nbsp; Erzbischof Reinald von Dassel bringt die Gebeine der heiligen drei K\u00f6nige nach K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>um 1180&nbsp;&nbsp; Zweite Stadterweiterung durch Bau der gro\u00dfen mittelalterlichen Stadtmauer.<\/p>\n\n\n\n<p>1248&nbsp;&nbsp;Erzbischof Konrad von Hochstaden legt den Grundstein zum gotischen Dom.<\/p>\n\n\n\n<p>1268&nbsp;&nbsp; In der Schlacht an der Ulrepforte siegt das K\u00f6lner Patriziergeschlecht der Overstolzen \u00fcber das der Weisen, welches mit dem Erzbischof verb\u00fcndet ist.<br>5. Juni 1288&nbsp;&nbsp; Die Ritterschlacht bei Worringen entscheidet \u00fcber die Macht am Niederrhein. Die K\u00f6lner B\u00fcrger stehen auf der Seite des siegreichen Herzogs Jan I. von Brabant; der K\u00f6lner Erzbischof steht auf der Seite der Besiegten und verliert die Stadtherrschaft \u00fcber K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>1388&nbsp;&nbsp; Gr\u00fcndung der K\u00f6lner Universit\u00e4t, der viert\u00e4ltesten im Deutschen Reich.<\/p>\n\n\n\n<p>1396&nbsp;&nbsp; Ein Aufstand der Handwerkerz\u00fcnfte gegen die Patrizierherrschaft f\u00fchrt zu einer neuen Stadtverfassung f\u00fcr K\u00f6ln: im <a href=\"https:\/\/cologneweb.com\/ksm-1.htm#ziel\">Verbundbrief<\/a> wird die Gaffelverfassung geregelt. 22 Gaffeln &#8211; Verb\u00fcnde von Z\u00fcnften und Kaufmannsgilden &#8211; stellen fortan den Rat der Stadt.<br>14. \/ 15. Jh.&nbsp;&nbsp; Im Sp\u00e4tmittelalter ist K\u00f6ln mit 40.000 Einwohnern die gr\u00f6\u00dfte deutsche Stadt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die freie Reichsstadt K\u00f6ln 1475 &#8211; 1794<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Niedergang K\u00f6lns<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/cologneweb.com\/wappen.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cologneweb.com\/wappen2.gif\" alt=\"K\u00f6lner Stadtwappen\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1475&nbsp;&nbsp; Kaiser Friedrich III. verleiht K\u00f6ln f\u00fcr die Unterst\u00fctzung im Neu\u00dfer Krieg den Status einer freien Reichsstadt. Die Finanzen der Stadt sind jedoch durch den Krieg langfristig ruiniert.<\/p>\n\n\n\n<p>16. Jh.&nbsp;&nbsp; Der Niedergang der Hanse f\u00fchrt zu einer Verschlechterung der K\u00f6lner Wirtschaftslage. K\u00f6ln wehrt sich gegen die Reformationsversuche zweier K\u00f6lner Erzbisch\u00f6fe und wird ein Zentrum der katholischen Gegenreformation (Jesuiten in K\u00f6ln).<\/p>\n\n\n\n<p>1560&nbsp;&nbsp; Die Baut\u00e4tigkeit am Dom wird eingestellt. Der unvollendete S\u00fcdturm mit dem Baukran auf dem Dach wird f\u00fcr Jahrhunderte zum Wahrzeichen K\u00f6lns.<\/p>\n\n\n\n<p>1618 &#8211; 1648&nbsp;&nbsp; Im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg verh\u00e4lt sich K\u00f6ln neutral und bleibt unbelagert. Der Krieg sch\u00e4digt jedoch die Wirtschaft. Der Reitergeneral Jan von Werth wird zum Volkshelden, als er die Festung Ehrenbreitstein, die den Rheinhandel kontrolliert, von den Franzosen befreit.<\/p>\n\n\n\n<p>1683 &#8211; 1686&nbsp;&nbsp; Aufstand des Nikolaus G\u00fclich gegen den korrupten Rat. G\u00fclich scheitert nach Anfangserfolgen. Er wird verurteilt und in M\u00fclheim hingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln unter franz\u00f6sischer Herrschaft 1794 &#8211; 1814<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Modernisierung und Kunstraub<\/h3>\n\n\n\n<p>6.10.1794&nbsp; Franz\u00f6sische Revolutionstruppen ziehen in K\u00f6ln ein. Die Verfassung von 1396 wird au\u00dfer Kraft gesetzt. Die Franzosen beschlagnahmen systematisch Kulturg\u00fcter (Gem\u00e4lde, B\u00fccher). Aber sie sorgen auch f\u00fcr mehr Sauberkeit und Sicherheit auf den Stra\u00dfen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>9.6.1802&nbsp; Die Aufhebung aller Kl\u00f6ster und Stifte und der anschlie\u00dfende Abri\u00df vieler Kirchen im heiligen K\u00f6ln f\u00fchrt zu unersetzlichen kunsthistorischen Verlusten.<\/p>\n\n\n\n<p>1804&nbsp;&nbsp; Napoleon besucht K\u00f6ln und wird von den K\u00f6lnern begeistert empfangen. Einf\u00fchrung des Code Civil, der bis zur Einf\u00fchrung des B\u00fcrgerlichen Gesetzbuches 1900 gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>1814&nbsp;&nbsp; Die Franzosen r\u00e4umen angesichts vordringender preu\u00dfischer Truppen die Stadt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Preu\u00dfen in K\u00f6ln 1815 &#8211; 1918<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Militarismus und Kirchenstreit<\/h3>\n\n\n\n<p><br>1815&nbsp;&nbsp; Das katholische Rheinland f\u00e4llt an die protestantische Gro\u00dfmacht Preu\u00dfen. K\u00f6ln wird von den Preu\u00dfen zur Festungsstadt gegen die franz\u00f6sische Bedrohung ausgebaut. K\u00f6ln geh\u00f6rt fortan zur preu\u00dfischen Rheinprovinz, deren Hauptstadt jedoch Koblenz wird.<\/p>\n\n\n\n<p>20.11.1837&nbsp; K\u00f6lner Ereignis: Der K\u00f6lner Erzbischof von Droste zu Vischering wird verhaftet, als er sich in der Mischehenfrage hart zeigt. Die Verhaftung ist der H\u00f6hepunkt einer heftigen Auseinandersetzung zwischen preu\u00dfischem Staat und katholischer Kirche, die im Kulturkampf (1871-78) unter Bismarck erneut eskaliert.<\/p>\n\n\n\n<p>4.9.1842&nbsp;&nbsp; K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV. legt den Grundstein zum Weiterbau des K\u00f6lner Domes. Der fertige Dom wird 1880 in Anwesenheit Kaiser Wilhelm I. feierlich eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>1881&nbsp;&nbsp; Sprengung der mittelalterlichen Stadtmauer. Die Industrialisierung (Schokoladenfabrik Stollwerck, Deutzer Motorenfabrik, Zuckerfabrik Pfeiffer &amp; Langen) f\u00fchrt zu einem Kranz von industriell gepr\u00e4gten Vororten um K\u00f6ln herum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln in der Weimarer Republik 1919 &#8211; 1932<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cologneweb.com\/coelln.gif\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>1917&nbsp;&nbsp; Konrad Adenauer wird auf 12 Jahre zum K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt. Er dr\u00fcckt der Stadt durch vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten seinen Stempel auf (Neuer\u00f6ffnung der K\u00f6lner Universit\u00e4t 1920, Gr\u00fcng\u00fcrtel, M\u00fcngersdorfer Stadion 1923, Messegel\u00e4nde in Deutz 1924, Niederlassung der Fordwerke 1930). 1929 wird Adenauer knapp wiedergew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>1918 &#8211; 1926&nbsp;&nbsp; Besetzung des Rheinlands durch britische Truppen als Folge des Ersten Weltkriegs.<\/p>\n\n\n\n<p>1919 &#8211; 1932&nbsp;&nbsp; Die kulturell und wirtschaftlich aufstrebende Metropole K\u00f6ln hat w\u00e4hrend der Weimarer Republik st\u00e4ndig mit Armut, hoher Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln im &#8222;Dritten Reich&#8220; 1933 &#8211; 1945<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">NS-Gauhauptstadt und Bombenkrieg<\/h3>\n\n\n\n<p><br>12. 3.1933 &nbsp;&nbsp; Kommunalwahl in K\u00f6ln: die NSDAP wird mit 39,6% st\u00e4rkste Fraktion im Rat.<\/p>\n\n\n\n<p>13. 3.1933 &nbsp;&nbsp; Oberb\u00fcrgermeister Adenauer flieht fr\u00fchmorgens aus K\u00f6ln. SS und SA besetzen das Rathaus. Adenauer wird f\u00fcr abgesetzt erkl\u00e4rt und G\u00fcnther Riesen (NSDAP) zum Nachfolger ausgerufen. Es folgt die Gleichschaltung der Stadtverwaltung. M\u00e4chtigster Mann in K\u00f6ln ist fortan der Leiter des NSDAP-Gaues K\u00f6ln-Aachen, Josef Groh\u00e9.<\/p>\n\n\n\n<p>7.3.1936&nbsp;&nbsp; Einmarsch deutscher Truppen \u00fcber die Rheinbr\u00fccken in das entmilitarisierte Rheinland.<\/p>\n\n\n\n<p>16. 5.1940&nbsp;&nbsp; Verhaftung und Deportation der in K\u00f6ln lebenden Sinti und Roma. Diese Aktion dient als &#8222;Generalprobe&#8220; f\u00fcr die Verschleppung der K\u00f6lner Juden im folgenden Jahr.<\/p>\n\n\n\n<p>31.5.1942&nbsp;&nbsp; Erster britischer 1000-Bomber-Angriff auf K\u00f6ln (5.000 H\u00e4user zerst\u00f6rt, 469 Menschen tot)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"240\" height=\"180\" src=\"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/1945.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-325\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>6. 3.1945&nbsp;&nbsp; Die Hohenzollernbr\u00fccke wird als letzter Rhein\u00fcbergang von deutschen Pionieren gesprengt. Einmarsch des VII. Korps der 1. amerikanischen Armee im linksrheinischen K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>12.4.1945&nbsp;&nbsp; Einnahme des rechtsrheinischen K\u00f6ln durch die Amerikaner.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6ln nach 1945<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von der Tr\u00fcmmerlandschaft zur Medienmetropole<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cologneweb.com\/koeln1945.jpg\" alt=\"K\u00f6ln 1945\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>21.6.1945&nbsp;&nbsp; Die Briten l\u00f6sen die amerikanische Milit\u00e4rbesatzung ab.<\/p>\n\n\n\n<p>1.1.1956&nbsp;&nbsp; Der WDR trennt sich als selbst\u00e4ndige Sendeanstalt vom Nordwestdeutschen Rundfunk.<\/p>\n\n\n\n<p>30. 8.1956 &nbsp;&nbsp; Wiederer\u00f6ffnung des restaurierten Domes anl\u00e4\u00dflich des Katholikentages.<\/p>\n\n\n\n<p>12. 5.1962&nbsp;&nbsp; Der 1. FC K\u00f6ln wird Deutscher Fu\u00dfball-Meister (4:0 gegen 1.FC N\u00fcrnberg).<\/p>\n\n\n\n<p>23. 2.1969&nbsp;&nbsp; Joseph H\u00f6ffner l\u00f6st Josef Kardinal Frings als K\u00f6lner Erzbischof ab.<\/p>\n\n\n\n<p>4. 3.1974&nbsp;&nbsp; Er\u00f6ffnung des R\u00f6misch-Germanischen Museums<\/p>\n\n\n\n<p>28.10.1980&nbsp;&nbsp; Norbert Burger (SPD) wird zum neuen K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>15.11.1980&nbsp;&nbsp; Papst Johannes Paul II. besucht K\u00f6ln.<\/p>\n\n\n\n<p>1986&nbsp;&nbsp; Er\u00f6ffnung des neuen Wallraf-Richartz-Museums\/Museums Ludwig und der Philharmonie.<\/p>\n\n\n\n<p>1995&nbsp;&nbsp; Gro\u00dfe Bauvorhaben werden beschlossen: die K\u00f6ln-Arena in Deutz, ein Neubau des Wallraf-Richartz-Museum am G\u00fcrzenich und des Rautenstrauch-Joest-Museums am Neumarkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: \u00a9 <em>Oliver Mei\u00dfner 1996<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n<p><\/div>\n\t\t<\/div><div class='yrm-btn-wrapper yrm-btn-wrapper-1 yrm-more-button-wrapper  '\n\t\tdata-custom-more-class-name='' data-custom-less-class-name=''><span title='' data-less-title='' data-more-title='' class='yrm-toggle-expand  yrm-toggle-expand-1 ' data-rel='yrm-ZcUKO' data-more='Mehr' data-less='Weniger'><span class='yrm-text-wrapper yrm-text-wrapper-custom-dimensions'><span class=\"yrm-button-text-1 yrm-button-text-span\">Mehr<\/span><\/span><\/span><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"tid4\">Die K\u00f6ln-Story: K\u00f6ln f\u00fcr Einsteiger<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stadtwanderung zu Historie und Hist\u00f6rchen \u2013 f\u00fcr K\u00f6lner und solche, die es werden wollen<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter size-medium\"><a href=\"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_2013-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/IMG_2013-224x300.jpg\" alt=\"H\u00e4user am Fischmarkt vor Gro\u00df St. Martin\" class=\"wp-image-510\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">H\u00e4user am Fischmarkt vor Gro\u00df St. Martin<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\">2000 Jahre Stadtgeschichte im unterhaltsamen \u00dcberblick! Die K\u00f6lner blicken stolz und selbstbewusst auf Geschichte ihrer Stadt zur\u00fcck. <br>Diese F\u00fchrung bietet einen Grundkurs in Sachen K\u00f6ln, zeigt die wichtigsten Stationen seiner bewegten Geschichte von den Tagen der R\u00f6mer bis in die Nachkriegszeit und erkl\u00e4rt, was die Metropole am Rhein bis heute so lebenswert macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\"><br>Max. 25 Teilnehmer<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\">Dauer: ca. 1,5 Std.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\">Treffpunkt: Kreuzblume, Kardinal-H\u00f6ffner-Platz (gegen\u00fcber den Domt\u00fcrmen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-light-gray-background-color has-background\">Gruppenpreis: \u20ac 205,-<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-yellow-background-color has-background\"><a href=\"https:\/\/buchung.insidecologne.de\/de\/buchung?tid=4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Diese Veranstaltung (Die K\u00f6ln-Story: K\u00f6ln f\u00fcr Einsteiger) anfragen oder buchen<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/historischesarchivkoeln.de\/search.xhtml\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Digitale Historische Archiv K\u00f6ln<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/service\/eine-kurze-geschichte-der-stadt-koeln\/\" data-type=\"page\" data-id=\"131\">Eine kurze Geschichte der Stadt K\u00f6ln<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln in der R\u00f6merzeit 57 v.Chr.- 455 n.Chr. Die Provinzhauptstadt 58 &#8211; 51 v.Chr.&nbsp;&nbsp; Caesar erobert ganz Gallien einschlie\u00dflich des Rheinlands, wo der Stamm der Eburonen siedelt. Bei einem Aufstand der Eburonen unter Ambiorix 54 v.Chr. kommen eineinhalb Legionen ums Leben. Caesar f\u00fchrt daraufhin einen Vernichtungsfeldzug gegen die Eburonen. 39 \/ 19 v.Chr.&nbsp;&nbsp; Marcus Vipsanius &hellip; <a href=\"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/service\/chronik-der-stadt-koeln\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eChronik der Stadt K\u00f6ln\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":23,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-115","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=115"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/115\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4762,"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/115\/revisions\/4762"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cologneweb.com\/AbisZ\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}