Warum ein Firmenwagen viel Geld wert ist

Ein Auto ist ein Statussymbol. Dies bezieht sich nicht nur auf den Job, sondern auch auf das Privatleben. Eine Umfrage hat ergeben, dass fast jeder zweite Mensch einen Firmenwagen haben möchte. Durch einen Dienstwagen zeigt Ihr Arbeitgeber, dass er Sie schätzt. Die Preisklasse Ihres Wagens zeigt Ihre Position und Ihr Gehalt. Sie können diese Infos auch mit einem Firmenwagenrechner ermitteln.

Allerdings ist ein Dienstwagen nicht nur ein Fahrzeug für Führungskräfte und Sales-Personen. Auch ein Job-Einsteiger kann einen Firmenwagen bekommen. Viele Mitarbeiter wissen nicht mal, dass sie Anspruch auf einen Firmenwagen haben. Daher kommt dieses Thema in der Gehaltsverhandlung gar nicht auf. Ein Firmenwagen gehört aber wie ein Handy und Laptop zur Zusatzleistung. Das heißt, dass Sie einen geldwerten Vorteil erzielen können. Es gibt Arbeitgeber, welche bei ihren Bewerbern mit einem Firmenwagen überzeugen wollen, wenn das Gehalt nicht so hoch ausfällt.

Firmenwagen versteuern

Mitarbeiter müssen beachten, dass ein Firmenwagen beim Finanzamt registriert werden muss. Die private Nutzung kann einen geldwerten Vorteil vorstellen. Damit sich ein Firmenwagen aber lohnt, sollten Sie einige Punkte beachten. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass der Dienstwagen im Eigentum der Firma bleibt. Dies kann aber nur der Fall sein, wenn der Firmenwagen zu 10 Prozent im Betrieb genutzt wird. Der Firmenwagen ist also erst Eigentum des Unternehmens, wenn er über 50 Prozent für berufliche Zwecke verwendet wird. Sofern der Anteil für berufliche Zwecke unter 10 Prozent liegt, ist der Firmenwagern nicht ein Firmenwagen, sondern Privateigentum.

Worauf müssen Sie bei der Privatnutzung achten?

Der Arbeitsvertrag bestimmt, ob ein Firmenwagen Privateigentum oder Firmeneigentum ist. Sofern der Wagen für private Zwecke verwendet wird, müssen Steuern gezahlt werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Privatnutzung einen geldwerten Vorteil darstellt. Das heißt auch, dass der Wagen der Sozialversicherungspflicht unterliegt.

Der Firmenwagen wird vom Finanzamt als Anscheinsbeweis wahrgenommen. Der Anscheinsbeweis kann nur widerlegt werden, wenn mit einem Fahrrad, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Fahrrad gefahren wird. Das Privatauto sollte dabei einen Gebrauchswert besitzen. Der Anscheinsbeweis kann widerlegt werden, wenn der Firmenwagen nur beruflich genutzt wird. Dies muss aber auch im Arbeitsvertrag so festgehalten sein.

Weiterhin muss darauf geachtet werden, dass nur Arbeitnehmer den Dienstwagen fahren dürfen. Daher ist ein Firmenwagen nicht für Familien geeignet. Der Mitarbeiter sollte den Wagen auch nicht für die Urlaubsreise oder für die Privatnutzung verwenden. Sofern Familienmitglieder den Dienstwagen fahren dürfen, muss dies mit dem Chef vereinbart werden.

Welche laufenden Kosten entstehen durch die Privatnutzung?

Häufig ist es so, dass der Arbeitgeber die laufenden Kosten für den Firmenwagen zahlt. Diese können sich schnell zu tausend Euro zusammen addieren. Idealerweise zahlt der Arbeitgeber die Kosten für Benzin, TÜV und Steuern. Parkgebühren sowie die Kosten für Winter- und Sommerrreifen können steuerlich geltend gemacht werden.