Immobilien kaufen in Köln? So ist die Situation

Deutschlands drittgrößte Stadt gehört auch zu den teuersten Metropolen des Landes. Zwar erreicht Köln bisher noch nicht die Spitzenwerte, die man etwa in München oder Hamburg auf den Tisch legen muss. Trotzdem ist der Immobilienmarkt weiterhin angespannt. Das gilt nicht nur für den Kölner Wohnungsmarkt, sondern auch und im Besonderen für gewerblich genutzte Immobilien. Wer zentrumsnah ein Ladengeschäft oder eine Praxis eröffnen möchte, braucht Geduld, Glück und Cleverness. Und oftmals ist es dennoch nicht ausreichend, um die Pläne wunschgemäß umzusetzen.

Wie steht es um den Immobilienmarkt in Köln?

Laut Immobilienscout24.de muss man beim Immobilienkauf in Köln derzeit im Durchschnitt 5.540 Euro pro Quadratmeter hinblättern. Je nach Stadtteil und Zustand der Immobilie kann das Preisniveau allerdings starke Unterschiede aufweisen. Im November 2022 lag der Quadratmeterpreis für die günstigste Immobilie bei 3.521 Euro, während man für die teuerste 12.657 Euro ausgeben musste. Aufgrund der Corona-Pandemie und der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sind die Preise für Miet- und Kaufimmobilien auch in Köln zwar leicht gesunken. Fachleute gehen aber fast unisono davon aus, dass es sich lediglich um eine kleine Delle auf einer sonst nach oben zeigenden Linie handelt. Wer Praxisräume mieten möchte in Köln, sollte also jetzt die Gunst der Stunde nutzen, denn die Spannung am Kölner Immobilienmarkt wird sich alsbald wieder aufbauen.

Wie unterscheiden sich die Kosten zwischen den Kölner Stadtteilen?

In Köln zeichnet sich ein ähnliches Bild ab wie in anderen Großstädten: Die Innenstadt ist besonders hochpreisig, gleiches gilt für begehrte Wohnlagen. Andere Stadtteile bleiben dahinter zurück. So muss man für den Immobilienkauf in Braunsfeld einen Quadratmeterpreis von durchschnittlich 8.313 Euro ausgeben, Altstadt & Neustadt-Nord folgen mit 7.241 Euro, Altstadt & Neustadt-Süd rangieren mit 7.091 Euro knapp dahinter auf dem dritten Platz. Im rechtsrheinischen, citynahen Deutz liegen die Preise aktuell bei 6.965 Euro. Das andere Ende der Liste bietet das weniger bürgerliche Mülheim. Interessant ist, dass sich bei den Mietpreisen ein etwas anderes Bild abzeichnet. Zwar rangieren auch hier die innerstädtischen Stadtteile und Braunsfeld auf den ersten und Mülheim auf dem letzten Platz. Allerdings sind die Unterschiede bei den Mieten insgesamt nicht so signifikant wie bei den Kaufpreisen: Im teuren Braunsfeld zahlt man im Durchschnitt 15,81 Euro Miete pro Quadratmeter (bei der Miete eines Hauses), im „billigen“ Mülheim muss man dafür immerhin noch mit 12,78 Euro kalkulieren.