Der DBH als Träger des Projektes LOTSE ist historisch aus der Deutschen
Bewährungshilfe hervorgegangen, die ab 1951 die Einführung der Bewährungshilfe
im Allgemeinen Strafrecht und im Jugendstrafrecht mitgestaltete.
Heute
fördert der DBH als zentraler Fachverband alle Bestrebungen, die der Praxis und
Reform von Sozialer Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik dienen.
Dazu
gehören unter anderem die Arbeitsfelder Kriminologie, Straffälligenhilfe,
Gerichtshilfe, Strafvollzug, Bewährungshilfe, Konfliktschlichtung und
Täter-Opfer-Ausgleich. Der DBH ist bundesweit aktiv und arbeitet darüber hinaus
mit internationalen Partnern zusammen. Die Arbeit des DBH soll vor allem den
Umgang von Staat und Gesellschaft mit Straffälligen sowie deren Opfern
kontinuierlich verbessern.
Zu den wichtigsten Aufgaben gehören:
- Veranstaltung von Kongressen, Tagungen und Seminaren (DBH-Bildungswerk)
- Mitarbeit in der Sozial- und Kriminalpolitik,
- Herausgabe von Fachzeitschriften, Schriftenreihen und anderen
Publikationen, Initiierung, Durchführung und Begleitung von Modellprojekten,
- Trägerschaft von Beratungs- und Dienstleistungseinrichtungen.
Präsident des DBH ist der an der Hochschule Berlin wirkende Jurist und Kriminologe Prof. Dr. Heinz Cornel.
Das Projekt LOTSE ist dem DBH-Bildungswerk angegliedert. Das LOTSE-Kontaktbüro
hat seinen Sitz in der DBH-Bundesgeschäftsstelle in Köln.
LOTSE wird gefördert mit Mitteln des Justizministeriums des Landes
Nordrhein-Westfalen.
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